Warum sabotieren 53% der Kreativen ihre Akquise – ohne es zu merken?

Shownotes

215 / Du weißt, dass du mehr Akquise machen müsstest – aber irgendwie kommt es nie dazu? Vielleicht liegt es nicht an Zeitmangel oder fehlender Strategie, sondern an einem inneren Saboteur, der flüstert: »Was, wenn ich nicht gut genug bin?« 56% der Kreativen nennen inkonsistente Akquise als größte Hürde – und 53% die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein. Diese Folge zeigt dir, warum diese beiden Probleme Hand in Hand gehen und wie du den Kreislaus durchbrichst, indem du deinen Selbstwertgefühl von deinen Angeboten trennst.

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In dieser Folge erfährst du:

  • Warum die Angst, nicht gut genug zu sein, deine Akquise blockiert und wie sie sich versteckt (z. B. hinter Perfektionismus oder schwammigen Angeboten).
  • Wie du emotionalen Abstand zwischen dir und deinem Angebot schaffst und warum das der Schlüssel zu mehr Handlungsfähigkeit ist.
  • Was du stattdessen tun kannst: von der Analyse deiner Zielgruppe bis zur Optimierung deiner Akquise-Strategie.

Für wen ist diese Folge? Für kreative Solo-Selbstständige (Illustrator*innen, Designer*innen, Berater*innen), die trotz hohem Einsatz wenig sichtbare Ergebnisse erzielen – weil sie sich selbst im Weg stehen. Wenn du dich in der Aussage »Ich warte, bis ich mich sicherer fühle« wiedererkennst, ist diese Folge genau richtig für dich.


Alle Infos zur Folge #215 inklusive Links und einem kompletten Transkript findest du in den Shownotes.


Das ist der Podcast »Vom Portfolio zur Marke | Business-Strategien für Kreative«, der bis zum 12. August 2026 »Der Portfolio-Podcast | Erfolgreich in Illustration und Design« hieß.

Hier erfährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer Solo-Selbstständigkeit so mit sich bringt.

Dr. Franziska Walther ist selbst Designerin, Illustratorin und Autorin – und Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativwirtschaft. Sie unterstützt seit über 15 Jahren Menschen dabei, sich in der Kreativwirtschaft nachhaltig zu positionieren und wirksame Akquise zu machen.


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*Disclaimer: Der Podcast will und kann eine rechtssichere, psychotherapeutische oder medizinische Beratung nicht ersetzen. Die hier geteilten Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind konkrete Einzelfall-Beschreibungen. Deshalb hafte ich nicht für die hier geäußerten Inhalte. Die zur Verfügung gestellten Informationen begründen auch kein Beratungsverhältnis. Bitte triff deine Entscheidungen für dich selbst und hole dir im Zweifelsfall rechtliche oder andersweitige Unterstützung. Die gesammelten Informationen spiegeln den Stand des Veröffentlichungsdatums wider.

Transkript anzeigen

00:00:00: 53 Prozent der Kreativen haben dieses Problem und es sabotiert ihre Akquise.

00:00:06: Und ja, ich gehöre auch in diese 53 Prozent – zumindest damals, als ich mir als junge Illustratorin ein Bein ausgerenkt habe, um endlich meine ersten Aufträge zu akquirieren!

00:00:18: Und trotzdem kam damals fast nichts dabei rum.

00:00:21: Warum?

00:00:22: Weil ich mir selbst im Weg stand. Weil ich gedacht: »Die merken bestimmt gleich, dass ich nicht gut genug bin«.

00:00:29: Diesen Gedanken kennen total viele.

00:00:32: 53 Prozent der Teilnehmenden meines 3-Minuten-Checks nennen genau diese Unsicherheit als ihre größte Hürde. Aber die gute Nachricht ist: Es gibt eine Lösung dafür – und die klingt fast zu einfach, um wahr zu sein – aber sie wirkt!

00:00:49: Und diese Lösung macht dich frei von der Angst, nicht gut genug zu sein.

00:00:54: Wie das genau geht, erfährst du heute hier. Und damit: Herzlich Willkommen im Podcast »Vom Portfolio zur Marke«.

00:01:03: Hier fährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit du dann gut zu dir passende Aufträge akquirierst.

00:01:13: Und du erfährst auch, wie du mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt.

00:01:24: Mein Name ist Dr. Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin. Und jetzt geht’s los!

00:01:31: Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich wirklich viel Akquise gemacht, vor allem für meine Illustrationsangebote.

00:01:37: Ich bin zu den Buchmessen in Leipzig, Bologna und Frankfurt gefahren, hab mich dort in Schlangen gestellt und in Terminen meine Portfolios gezeigt.

00:01:45: Zwischen dem Messen habe ich Portfolios und Postkarten an Verlage, Magazine und ehrlich gesagt alle, die nicht bei drei auf den Bäumen waren, verschickt?

00:01:54: Und zweimal bin ich sogar nach New York geflogen um mich in Magazin-Redaktionen vorzustellen!

00:02:00: Weil eins meiner Ziele damals war, irgendwann mal ein Cover für den New Yorker zu illustrieren.

00:02:06: Ich habe mir damals wirklich einen Bein ausgerenkt. Und nur ganz wenig mit meiner Akquise erreicht. Und das hat ganz schnell dafür gesorgt, dass ich das Gefühl bekommen hab, nicht gut genug zu sein!

00:02:19: Natürlich war mit diesem Gefühl meine Akquise auch total frustrierend und kräftezehrend. Und natürlich hab ich mich damals auch gefragt, ob sich Akquise denn überhaupt lohnt – weil:

00:02:30: Vielleicht bin ich ja einfach nur nicht gut genug.

00:02:33: Und ich weiß, dass ich mit diesen Gedanken nicht alleine bin!

00:02:36: Denn letzte Woche habe ich einen Blick auf die Datenauswertung meines 3-Minuten-Checks geworfen – das ist ja eine neue Scorecard, die ich vor ein paar Wochen veröffentlicht habe.

00:02:46: Mit der kannst du für 0 Euro deine Positionierung überprüfen und du bekommst sofort eine Bewertung, wie du aktuell in vier Positionierungskategorien aufgestellt bist. Inklusive Tipps, wie du in diesen vier Kategorien weiter erwächst.

00:03:01: Den Link dazu findest du in den Shownotes. Und im 3-Minuten-Check frage ich die Teilnehmenden auch, was für sie bisher die größte Hürde war in Bezug auf Positionierung und Akquise?

00:03:13: Dazu gibt es in der Scorecard sechs mögliche Antworten – diese lauten: Zu wenig Sichtbarkeit. Mein Portfolio erzeugt keine oder die falschen Aufträge. Die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein.

00:03:26: Menschen wissen oft nicht, was ich genau mache. Zu wenig oder inkonsistente Akquise. Oder etwas anderes.

00:03:35: Wenn ich dich jetzt fragen würde: Was würdest du denn auswählen?

00:03:39: Ich lese die Antworten noch einmal langsam vor. Hör sie dir also nochmal in Ruhe an und wähle mal deine größte Hürde!

00:03:47: Ist es zu wenig Sichtbarkeit?

00:03:50: Oder erzeugt dein Portfolio keine oder die falschen Aufträge?

00:03:54: Ist es, die Unsicherheit nicht gut genug zu sein?

00:03:58: Oder wissen Menschen oft nicht, was du genau machst?

00:04:01: Machst du vielleicht auch zu wenig oder inkonsequent Akquise?

00:04:05: Oder ist das etwas anderes ... oder vielleicht auch zwei oder drei Sachen davon?

00:04:10: Hast du’s?

00:04:12: Denk nochmal kurz über nach!

00:04:13: Okay?!

00:04:15: Warum frage ich dich das?

00:04:17: Bis jetzt haben 62 Menschen den 3-Minuten-Check gemacht. Und als ich mir die statistische Auswertung angesehen habe, ist mir eine Sache aufgefallen.

00:04:26: Die Antwort, die deutlich auf Platz eins liegt, ist: Zu wenig oder inkonsistente Akquise.

00:04:32: 56 Prozent aller Teilnehmenden haben genau diese Antwort angeklickt.

00:04:38: Das bedeutet: Mehr als die Hälfte der Kolleg*innen wissen, dass sie zu wenig oder zu unregelmäßig Akquise machen und machen aber trotzdem nicht mehr und nichts kontinuierlicher.

00:04:50: Und dafür gibt es sicherlich viele Gründe: Zu wenig Zeit, zu viel Arbeit.

00:04:54: Andere Sachen sind wichtiger.

00:04:56: Trotzdem hat mich dieses Ergebnis nachdenklich gemacht – insbesondere auch, als ich mir Platz zwei dieser Hürden-Liste angesehen habe!

00:05:04: Denn gleich danach nannten 53 Prozent der Teilnehmenden als größte Hürde die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein.

00:05:14: Und hier habe ich mich gefragt: Hängt das vielleicht zusammen?

00:05:18: Natürlich kann ich hier nur mutmaßen für die anderen. Aber basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen kann ich sagen, dass bei mir da definitiv ein Zusammenhang besteht.

00:05:29: Und ja, ich kann ja am Ende nur für mich sprechen.

00:05:31: Aber damals, zu Beginn, als ich mir ein Bein ausgerenkt habe mit meiner Akquise als Illustratorin, erzeugte der fehlende Akquise-Erfolg in mir genau diese Angst, nicht gut genug zu sein. Und natürlich hatte das Einfluss darauf, wie konsequent oder strategisch ich meine Akquise angegangen bin.

00:05:50: Ich hab damals zwar wirklich viel ausprobiert, aber gleichzeitig auch ständig meine Strategie geändert und nichts lange durchgehalten.

00:05:58: Ich war so ein bisschen wie ein Huhn, das aufgeregt hin- und hergerannt ist!

00:06:02: Und ja, mit all dem Aktionismus war meine Akquise inkonsistent.

00:06:08: Aber kann ich mich auch gut an Situationen erinnern, in denen die Angst vor dem Nicht-Gut-genug-sein auch das komplette Gegenteil in mir ausgelöst hat.

00:06:17: Manchmal war die Angst so groß, dass ich erst gar nicht los gelaufen bin.

00:06:20: Dann habe ich geplant und recherchiert und Pläne geschmiedet und am Ende nichts gemacht. Oder alternativ hab ich gleich den Kopf in den Sand gesteckt.

00:06:31: Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, und zu wenig oder inkonsistente Akquise gehen meiner Erfahrungen nach Hand in Hand.

00:06:39: Die beiden Sachen verstärken sich gegenseitig.

00:06:42: Denn wenn ich denke, dass ich nicht gut genug bin, fühlt sich logischerweise jede Akquiseaktion so an, als ob ich Kund*innen nerve oder ihnen irgendwas aufdrängeln will, was sie eigentlich gar nicht brauchen.

00:06:54: Denn das, was ich ihnen hier anbiete, ist ja eigentlich nicht gut genug.

00:06:59: Und klar, Misserfolge in meiner Akquise treffen mich dann natürlich auch viel härter, weil sie sich wie eine Bestätigung meiner Angst anfühlen.

00:07:08: So macht jedes weitere Nein es mir immer schwerer, weiterzumachen.

00:07:13: Es fühlt sich an, wie so ein Waten durch klebrigen Sirup und jeder Schritt kostet Kraft!

00:07:20: Und ja, klar mache ich in so einer Situation immer weniger Auftragsakquise.

00:07:25: Wenn sich deine Akquise gerade wie so ein klebriger Sirup anfühlt, dann überprüft mal, ob hier vielleicht die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, bei dir präsent ist.

00:07:36: Und ja, manchmal versteckt sie sich auch – sie ist also nicht immer sofort und leicht erkennbar!

00:07:42: Vielleicht versteckt sie sich hinter dem Gedanken, dass du nur noch nicht fertig bist.

00:07:47: Dann schiebst du deine Akquise vielleicht immer wieder auf, weil du noch nicht alles perfekt vorbereitet hast.

00:07:54: Dein Portfolio ist noch nicht PicoBello oder deine Webseite braucht noch ein Update, bevor es losgehen darf. Oder du wartest auf einen Moment der Klarheit, weil du dich gerade nicht entscheiden kannst, was genau du in deiner Akquise machen willst.

00:08:08: Dieses Abwarten, das oft auch in Perfektionismus abrutscht, ist auch nur eine Variante, wie sich die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, im Berufsalltag zeigt.

00:08:20: Und ja – auch hinter der Angst vor Entscheidungen versteckt sich oft insgeheim die Unsicherheit, nicht good genug zu sein!

00:08:28: Hier bleibst du vielleicht lieber schwammig in deiner Positionierung und beim Aussprechen deine Angebote, weil die Angst vor Ablehnung und falschen Entscheidungen riesig groß ist.

00:08:39: Denn mit der Entscheidung für ein konkretes Angebot oder einen konkreten Markt machst du ja sichtbar, was du willst!

00:08:46: Andere sehen dann, wo du dich positionierst. Und was ist, wenn die dann denken, dass du das eigentlich nicht kannst?

00:08:54: Und auch wenn sich jeder Misserfolg wie ein persönliches Scheitern anfühlt, sitzt mit großer Wahrscheinlichkeit die Unsicherheit, nicht gut genug zu sein, mit dem Bus. Denn dann fehlt der emotionale Abstand.

00:09:07: Dann sagen deine Kund*innen nicht Nein zu deinem Angebot, sondern zu dir, als Mensch.

00:09:13: Und ja, klar tut das weh!

00:09:15: Hier kommt die wichtige Nachricht: Wenn du dich darin jetzt wiedererkennst, keine Sorge! Du bist nicht allein damit.

00:09:22: Nochmal zur Erinnerung: 53 Prozent der Teilnehmenden des 3-Minuten-Checks haben angegeben, dass ihre größte Hürde genau diese Unsicherheit ist.

00:09:33: Und vielleicht denkst du jetzt: Ja, Franziska, das ist ein Thema bei mir. Aber warum?

00:09:37: Warum???

00:09:40: Es gibt einige gute Gründe, warum das bei kreativen Berufen schneller mal passiert als in anderen Berufsgruppen.

00:09:47: Anders als zum Beispiel in den Naturwissenschaften ist der Maßstab für gute Ergebnisse in der Kreativwirtschaft zugegebenermaßen recht schwammig.

00:09:56: Denn, was bedeutet hier den »Gut genug«?

00:10:00: Klar, es gibt fachliche Maßstäbe.

00:10:02: Es gibt typografische Regeln, die Schrift lesbarer machen und Gestaltung Persönlichkeit verleihen.

00:10:08: Es gab universelle Gesetzmäßigkeiten zur Farbe, Komposition, Rhythmus und Dramaturgie.

00:10:14: All das sind Richtlinien, die helfen, zu entscheiden, was gute, mittelmäßige oder exzellente Gestaltung ist.

00:10:23: Aber die Qualität von Designleistungen ist eben auch immer in Teilen geschmacklich, subjektiv und vom Zeitgeist geprägt.

00:10:32: Wir können also nicht objektiv messen, wie gut unsere Arbeit ist.

00:10:37: Und ja, gleichzeitig gibt es noch einen zweiten Stolperstein, der Menschen mit einem kreativen Beruf anfällig für diese Nicht-Gut-genug-Falle macht!

00:10:46: Meine absolute Lieblingsdefinition zu Kreativität kommt von den US-amerikanischen Professorin für sozialer Arbeit, Brené Brown.

00:10:55: Sie beschreibt Kreativität als das Mittel, mit dem Menschen ihre Seele mit der Welt teilen.

00:11:02: Unsere Seele, unsere Leidenschaft und unser Herzblut wird über die kreative Arbeit sichtbar und ist Teil davon – das macht uns verletzlich!

00:11:13: Denn wenn in unserer kreativen Arbeit immer auch ein Teil unserer Seele mit drinsteckt, passiert es schnell, dass wir uns mit unseren Angeboten zu sehr identifizieren.

00:11:25: Wir bieten dann also nichts mehr an, sondern wir sind das Angebot.

00:11:32: Und wenn es dann in der Akquise nicht klappt, dann fühlt sich das schnell so an, als ob wir als Menschen abgelehnt werden. Und klar tut das weh – und das erzeugt eine total ungesunde Dynamik!

00:11:44: Damit das nicht passiert, brauchst du zwei Dinge.

00:11:48: Ding Nummer eins ist die Akzeptanz, dass die Unsicherheit zum Weg mit dazugehört.

00:11:54: Angst geht nur weg, wenn du durch sie hindurch gehst.

00:11:58: Wenn du ihr ausweist, wird die größer. Wenn du vor ihr stehen bleibst, füllt sie dich aus!

00:12:03: Die Lösung kann also nicht sein, darauf zu warten, bis deine Unsicherheit weggeht, bevor du loslaufen darfst.

00:12:11: Mehr noch, die Unsicherheit ist sogar Teil des Weges.

00:12:14: Sie gehört dazu.

00:12:16: Damit das »trotzdem los- und weiterlaufen« leichter wird, hilft dir Ding Nummer zwei.

00:12:22: Und Ding Nummer zwei ist ein bewusster Abstand zwischen deinen Angeboten und dir als Mensch. Und wenn du dich jetzt fragst, wie das geht ...

00:12:31: Das geht, indem du dir bewusst machst, dass deine Angebote das sind, was du TUST, und nicht das sind, was du BIST.

00:12:41: Hier ersetzt du also den Satz »Ich bin nicht gut genug« mit dem Satz »Meine Angebote passen oder vielleicht passen sie eben gerade noch nicht ganz so gut zu meinen Wunschkund*innen«.

00:12:53: Das klingt fast zu einfach, oder?

00:12:55: Aber vom Prinzip braucht es »nur« (in Anführungszeichen) diese Entscheidung, so auf dich und deine Selbstständigkeit zu schauen.

00:13:05: Diese Entscheidung lohnt sich. Denn damit stehst du nämlich nicht mehr vor der unlösbaren Aufgabe, dich selbst verändern zu müssen.

00:13:13: Sondern Du wirst handlungsfähig!

00:13:15: Du kannst dir dann deine Angebote genau anschauen und überlegen, wie du sie noch passender auf die Bedarfe deiner Wunschkund*innen hin zu schneidest.

00:13:24: Hier veränderst du also deine Angebote – und nicht dich.

00:13:29: Oder du überlegst, ob du deine Angebote vielleicht auch einfach an eine andere Gruppe von Kund*innen richtest.

00:13:35: Vielleicht passt ja die Zielgruppe nicht. Hier suchst du dir also ein neues Publikum aus, anstatt dich selbst zu verändern!

00:13:42: Und ja, du kannst auch überprüfen, ob deine Kund*innen vielleicht nur noch nicht verstehen, was du anbietest.

00:13:49: Dann könntest Du verändern, was Du SAGST … anstatt dich selbst als Mensch zu verbiegen.

00:13:55: Und zu guter Letzt kannst du natürlich auch überlegen, was es vielleicht auch braucht, damit deine Wunschkund*innen überhaupt erfahren, was du anbietest.

00:14:04: Denn ja, vielleicht wissen sie’s einfach nur noch nicht!

00:14:07: Hier kannst Du also Deine Akquise optimieren und ausbauen, anstelle die Art und Weise, wie du als Mensch bist, für deine fehlenden Akquiserfolge verantwortlich zu machen.

00:14:18: All diese Sachen machst du, indem du Platz schaffst zwischen dir und deinem Angebot.

00:14:23: Du kreierst also emotionalen Abstand.

00:14:26: Und genau das habe ich auch gemacht, damals, als ich als junge Illustratorin meine ersten Schritte gegangen bin!

00:14:33: Ich hab mich damals bewusst entschieden, den Grund für meine Akquise-Misserfolge nicht in mir zu suchen, sondern in meinen Angeboten.

00:14:41: Anstatt mich weiterhin wie ein rennendes Huhn überall und bei jedem Verlag vorzustellen, bin ich kurz stehen geblieben, um bewusst zu schauen, wo meine Illustrativen Arbeiten auf dem Buchmarkt gut hinpassen.

00:14:54: Und hier bin ich auch der Resonanz gefolgt. Denn die ganzen gescheiterten Akquiseversuche vorher haben zwar keine Aufträge gebracht, aber ich hatte eine Menge Informationen gesammelt. Und mir war auch schon aufgefallen, dass einige Lektor*innen positiver auf meine Arbeiten reagierten, als andere. Und auf die habe ich mich dann fokussiert.

00:15:15: Derzeitig habe ich mich auch gefragt, für wen ich arbeiten will, was mich interessiert und wo meine handwerklichen Fähigkeiten gut hinpassen.

00:15:24: Und damit habe ich mich dann als Illustratorin ganz spitz in einer kleinen Nische im erzählenden Jugendbuch positioniert.

00:15:32: Und die große Erleichterung war: Damit ging es auf einmal nicht mehr darum, ob ich gut genug bin, sondern darum, ob mein Angebot zu genau diesem Markt passt – oder eben nicht.

00:15:44: Und deshalb jetzt hier mal zwei Fragen für dich:

00:15:48: Wo in deinem Akquiseprozess hält dich die Angst, nicht gut genug zu sein, aktuell zurück.

00:15:55: Und was wäre denn der erste Schritt, um hier mehr Abstand zwischen deinem Selbstwert und deinen Angeboten zu kreieren.

00:16:04: Und ja, wenn du wissen willst, wie klar deine Angebote aktuell schon positioniert sind: Mach gerne mal den 3-Minuten-Check.

00:16:11: Der kostet null Euro, dauert wirklich nur drei Minuten und du bekommst sofort eine Bewertung zur vier Kategorien deiner Positionierung, inklusive Tipps, wie du hier noch weiter wächst. Schritt für Schritt. Mutig und mit selbstbestimmten Entscheidungen.

00:16:28: Den Link zum Check findest du in den Shownotes. Und ja, wenn du hier im Podcast schon einmal etwas Wertvolles für dich mitnehmen konntest, dann würde ich mich wirklich, wirklich freuen, wenn du dem Podcast eine Form von Interaktion schenkst. Also zum Beispiel eine positive Bewertung, einen Kommentar auf Spotify oder YouTube oder einfach nur das Weiterleiten an eine Person, von der Du glaubst, dass die Folge auch für sie interessant ist.

00:16:53: Und ja, das macht für den Podcast wirklich einen riesengroßen Unterschied.

00:16:59: Deshalb danke dafür. Und damit wünsche ich dir heute alles Liebe.

00:17:03: Wir hören uns wieder nächste Woche.

00:17:05: Ich freue mich auf dich.

00:17:06: Bis dahin tschüss.

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