Was bringt wirklich Auftragsanfragen auf Social Media? 152 Kolleg*innen berichten

Shownotes

220 / Du postest, kommentierst, bastelst an deinem Profil – und trotzdem kommen keine Auftragsanfragen über Social Media? Dann geht es dir wie vielen Kolleg*innen. Und jetzt gibt es Zahlen statt Bauchgefühl: 152 Kreative haben an meiner Umfrage »Akquise in den sozialen Netzwerken in 2026« teilgenommen.

In dieser Folge werte ich die Ergebnisse aus: welche Plattformen bespielen Kreative? Wie oft posten sie? Und wer bekommt davon tatsächlich Anfragen? Das Ergebnis entlastet und überrascht. Auf Instagram zeigt sich kaum ein Zusammenhang zwischen Posting-Frequenz und Auftragsanfragen. Auf LinkedIn sieht es anders aus. Und die Menschen mit Anfragen verbindet eine Sache: Was das ist, erfährst du in der Folge.

In dieser Folge erfährst du:

  • welche Plattformen 152 Kolleg*innen bespielen und woher ihre Auftragsanfragen kommen,
  • wie stark deine Posting-Frequenz die Anfragen auf Instagram und LinkedIn beeinflusst,
  • was die Anfrage-Quote auf über 70 % erhöht,
  • was Kolleg*innen mit Anfragen anders machen,
  • und warum sporadisches Posten auf Instagram eine valide Akquise-Strategie ist – und du dir den Druck rausnehmen darfst.

Diese Folge richtet sich an: Illustrator*innen, Designer*innen und andere kreative Solo-Selbstständige, die wissen wollen, ob sich Social Media für ihre Akquise lohnt – und die ihre Zeit lieber in das stecken, was Aufträge bringt.

Ressource: Melde dich zum Portfolio-Live am 12. November 2026 an und bekommst Live-Feedback zu Portfolio, Website oder Instagram-Profil: diegutemappe.de/live



Alle Infos zur Folge #220 inklusive Links und einem kompletten Transkript findest du in den Shownotes.


Das ist der Podcast »Vom Portfolio zur Marke | Business-Strategien für Kreative«, der bis zum 12. August 2026 »Der Portfolio-Podcast | Erfolgreich in Illustration und Design« hieß.

Hier erfährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit gut zu dir passende Aufträge akquirierst und mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag einer Solo-Selbstständigkeit so mit sich bringt.

Dr. Franziska Walther ist selbst Designerin, Illustratorin und Autorin – und Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativwirtschaft. Sie unterstützt seit über 15 Jahren Menschen dabei, sich in der Kreativwirtschaft nachhaltig zu positionieren und wirksame Akquise zu machen.


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*Disclaimer: Der Podcast will und kann eine rechtssichere, psychotherapeutische oder medizinische Beratung nicht ersetzen. Die hier geteilten Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind konkrete Einzelfall-Beschreibungen. Deshalb hafte ich nicht für die hier geäußerten Inhalte. Die zur Verfügung gestellten Informationen begründen auch kein Beratungsverhältnis. Bitte triff deine Entscheidungen für dich selbst und hole dir im Zweifelsfall rechtliche oder andersweitige Unterstützung. Die gesammelten Informationen spiegeln den Stand des Veröffentlichungsdatums wider.

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich kenne gerade so gut wie niemanden, der so richtig mit Feuer und Flamme Social Media macht.

00:00:05: Die meisten KollegInnen sind nicht so wirklich happy damit – aber einige sind weniger frustrierter als andere!

00:00:12: Und es gibt auch genug KollegInnen, die auch Erfolge in den sozialen Netzwerken feiern, Aufträge bekommen, Interview-Anfragen und Chancen, die ohne Social Media nicht passiert wären.

00:00:25: Was machen sie denn anders, als die, bei denen Social Media gar nichts bringt?

00:00:30: Heute bekommst du die Antwort auf diese Frage, den ich teile heute mit dir

00:00:33: die Ergebnisse meiner Umfrage »Akquise in den sozialen Netzwerken im Jahr 2026«.

00:00:40: Du erfährst heute, was genau Auftragsanfragen bringt, wie relevant deine Posting-Frequenz dafür ist und ob eine Social Media Plattform alleine heute noch reicht?

00:00:52: Und in diesem Sinne: Herzlich willkommen im Podcast »Vom Portfolio zur Marke«.

00:01:00: Hier fährst du, wie du dich mit deiner kreativen Arbeit als starke Marke positionierst, damit du dann gut zu dir passende Aufträge akquirierst.

00:01:09: Und du erfährst auch, wie du mit selbstbestimmten Entscheidungen deine Selbstständigkeit so gestaltest, dass dein Herz auch in Zukunft noch für deine kreativer Arbeit brennt.

00:01:20: Mein Name ist Dr. Franziska Walther, ich bin selbst Designerin, Illustratorin und Autorin – jetzt geht’s los!

00:01:27: 152 KollegInnen haben an der Umfrage »Akquise in den sozialen Netzwerken im Jahr 2026« teilgenommen.

00:01:35: Wenn du das warst, vielen lieben Dank dafür!

00:01:39: Bevor wir in die Zahlen eintauchen, hier eine kurze Einordnung – 152 Menschen?

00:01:45: Das ist groß genug, um Muster zu erkennen. Aber es ist zu klein, um davon feste Regeln abzuleiten.

00:01:54: Wenn ich dir jetzt also Zusammenhänge zeige, dann sind das Beobachtungen und keine Bauanleitungen okay?

00:02:01: Sehr gut!

00:02:02: Dann lass uns loslegen.

00:02:04: In der Umfrage habe ich Daten zur Instagram, LinkedIn, Facebook, Pinterest, YouTube, TikTok und Blue Sky abgefragt. Und es war auch möglich, andere Plattformen anzugeben.

00:02:16: Das hat niemand gemacht.

00:02:18: Und es war auch eine Sache sehr deutlich: Instagram und LinkedIn sind eindeutig die beliebtesten Plattformen unter Kreativen – 100 % der Teilnehmenden bespielen Instagram.

00:02:33: Facebook folgt, allerdings mit einem riesengroßen Abstand.

00:02:37: Nur achtzehn Prozent nutzen Facebook und weil ja alle Teilnehmenden auch Instagram nutzen, halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass viele der KollegInnen Facebook nur benutzen, weil Meta ist erlaubt, Instagram-Inhalte dort auch parallel und ohne Mehraufwand auszuspielen.

00:02:54: Gleichzeitig hat niemand der achtzehnt Prozent über Facebook irgendwelche Auftragsanfragen erhalten.

00:03:02: Für mich bestätigt das, was ich schon lange über Facebook denke: die Plattform ist eigentlich tot und überlebt nur weil sie zu Meta gehört.

00:03:08: Aber da waren ja auch noch Pinterest, YouTube, TikTok und BlueSky und die werden nur von sehr wenigen KollegInnen aktiv bespielt.

00:03:17: BlueSky zum Beispiel nur von zwei Personen. Und beide haben mit BlueSky 0 Auftragsanfragen generiert.

00:03:24: Auf Pinterest sind elf KollegInnen aktiv und auch hier gab es 0 Auftragsanfragen.

00:03:30: YouTube wird von vier KollegInnen bespielt und eine der vier bekommt dadurch mindestens eine Auftragsanfrage pro Jahr. Und fünf KollegInnen nutzen TikTok für ihre Akquise.

00:03:42: Von ihnen haben drei mindestens eine Auftragsanfrage pro Jahr über TikTok erhalten.

00:03:48: Beachte hier, die Werte für Pinterest, TikTok, YouTube und BlueSky beruhen auf wirklich sehr kleinen Fallzahlen und sind statistisch nicht auswertbar.

00:03:58: Sie beschreiben Einzelfälle und keine Regeln.

00:04:01: Deshalb habe ich mich in der weiteren Datenauswertung ausschließlich auf Instagram und LinkedIn konzentriert – das heißt, alles, was du jetzt hörst, gehört ausschliesslich zu diesen beiden Plattformen!

00:04:12: In der Umfrage habe ich einmal die Postfrequenz abgefragt, also wie oft die Kolleg*innen Inhalte posten.

00:04:21: Parallel habe ich dann auch noch die Anzahl an Auftragsanfragen und Chancen pro Jahr, die sich dadurch ergeben, erfragt.

00:04:29: Denn mich hat interessiert: Wie relevant ist es in 2026, viel zu posten?

00:04:35: Und vor allem: Bringt das Ergebnisse? Also kommen durch höhere Posting-Frequenz auch wirklich mehr Auftragsanfragen zur Stande.

00:04:44: Vielleicht hier erstmal vorher eine grundlegende Einschätzung zur Posting-Frequenz und deren Einfluss auf die Reichweite!

00:04:51: Denn hier ist eine Sache ganz klar: Wie oft du postest, bestimmt direkt mit, wie viele Reichweite du hast.

00:04:59: Postest du mehr, steigt auch deine Reichweite, einfach weil Du durch mehr Posts auch mehr Reichweite einsammelst.

00:05:06: Selbst wenn die schlecht laufen.

00:05:08: Deshalb haben viele Instagram-Gurus in den letzten Jahren empfohlen, viel zu posten, zum Beispiel mindestens dreimal die Woche.

00:05:15: Ich habe sogar mal einen Podcast gehört, in dem der Instagram-Experte erzählt hat, dass er bis zu acht Mal am Tag postet.

00:05:23: Das war ehrlich gesagt der Moment, in dem ich im April beschlossen habe, mal Instagram-Pause zu machen und zu schauen, was passiert.

00:05:30: Weil ich dachte, wie zur Hölle soll ich mit meinem einen Post in der Woche durch diesen Dauerlärm durchkommen?

00:05:38: Deshalb habe ich von April bis Juni keinen eigenen Content gepostet.

00:05:43: Über dieses 3-Monate-Experiment habe ich in der Folge 209, die im August erschienen ist, berichtet. Und sehr erwartbar ist in dieser dreimonatigen Pause meine Reichweite ziemlich eingebrochen.

00:05:56: Nach der Pause habe ich dann vier Wochen lang drei Posts pro Woche rausgefeuert, weil ich wollte, dass der Algorithmus versteht, dass ich wieder da bin. Und hier hat sich das bestätigt, was ich gerade gesagt habe.

00:06:09: Diese Strategie hat meine Reichweite innerhalb von vier Wochen verzwanzigfacht!

00:06:13: Von knapp 2.500 Views pro Monat auf 50.000 Views. Obwohl die Hälfte meiner Posts nur schlecht bis mittelmäßig gelaufen sind.

00:06:23: Wie oft du postest, hat also schon einen Einfluss auf deine Reichweite.

00:06:27: Aber hier muss man ja auch sagen: Von Reichweite können wir uns ja nichts kaufen!

00:06:32: Die Frage ist ja: Wie viele Auftragsanfragen oder beruflichen Chancen ergeben sich dadurch?

00:06:39: Deshalb lass uns mal nachschauen.

00:06:41: Wir haben mir jetzt konkrete Daten.

00:06:44: Lass uns zuerst mal schauen, wie aktiv die KollegInnen die Plattformen überhaupt benutzen.

00:06:50: Fast zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmerinnen posten auf Instagram nur sporadisch. Und weniger als 5 % posten mehr als dreimal pro Woche.

00:07:01: Allerdings steigt die Wahrscheinlichkeit, mehr Auftragsanfragen zu bekommen, nur schwach an.

00:07:06: 38 % der sporadischen Postenden bekommen zumindest eine Auftragsanfrage pro Jahr. Und bei den KollegInnen, die kontinuierlich einmal die Woche posten, sind die Zahlen so gut wie gleich. 39 % statt 38 %.

00:07:24: Und unter denen, die zwei bis drei mal die Woche einen Post raushauen, so wie ich damals im August, steigt der Wert auf 47 % an.

00:07:32: Also etwas besser, aber ganz ehrlich: das ist ja nicht wirklich viel mehr!

00:07:38: Ob Auftragsanfragen kommen oder nicht, scheint auf Instagram also nur bedingt mit der Posting-Frequenz zu tun haben.

00:07:45: Anders ist das auf LinkedIn.

00:07:47: Hier zeigt sich ein klarer Zusammenhang: Wer wöchentlich oder häufiger postet, bekommt auch deutlich öfter Anfragen!

00:07:55: Die Gruppe, die mindestens zwei bis drei Mal pro Woche auf LinkedIn postet, bekommt doppelt so oft Auftragsanfragen wie die Gruppe, die nur sporadisch postet – 57 %, um genau zu sein.

00:08:07: Auf LinkedIn erhöht also regelmäßiges Posten deine Chancen.

00:08:14: Gleichzeitig erzählten mehrere KollegInnen auch, dass die Anfragen über Instagram und LinkedIn oft indirekt und zeitverzögert kamen.

00:08:23: KundInnen schauen sich heute also Social Media Profile an, bevor sie buchen, aber es sind nicht unbedingt die, die liken oder kommentieren.

00:08:32: Das heißt, hier mal so als kurzes Zwischenfazit.

00:08:35: Wenn du Auftragsanfragen haben möchtest, dann ist LinkedIn die passendere Plattform für dich, denn dort kannst du über deine Posting-Frequenz deine Chancen deutlich erhöhen.

00:08:46: Auf Instagram dagegen kannst du dich darauf fokussieren, lieber weniger, aber hochwertigen Content zu posten. Denn hier hat Fleiß zwar Einfluss auf die Reichweite, aber nicht auf die Anzahl an Auftragsanfragen.

00:08:59: Okay, das sind doch jetzt schon mal ziemlich nützliche Erkenntnisse, oder?

00:09:03: Und bevor es weitergeht, hier eine kurze Randnotiz in eigener Sache.

00:09:07: Wenn du dir Feedback wünscht, zum Beispiel zu deinem Instagram Profil, deiner Website oder deinem PDF-Portfolio, dann melde dich doch zum nächsten Portfolio-Live an.

00:09:17: Im Portfolio- Live reviewe ich ein echtes Portfolio auf Zoom.

00:09:21: Eine Person bekommt direktes Feedback zum Portfolio, alle anderen schauen zu und lernen mit.

00:09:27: Das nächste Portfolio-Live findet am 12. November 2026 statt, und du kannst dein Portfolios zusammen mit einer konkreten Frage einreichen.

00:09:38: Mit etwas Glück wähle ich es aus und bekommst Feedback. Oder du schaust einfach nur zu und lernst von den anderen!

00:09:45: Wie gesagt: anmelden kannst du dich für 0,00 Euro unter www.diegutemappe.de/live.

00:09:52: Und damit Ende Randnotiz.

00:09:54: Weiter geht’s, zurück zur Umfrage.

00:09:57: Denn ich habe mich beim Auswerten der Umfrage dann auch noch gefragt, ob eine kanalübergreifende Präsenz Einfluss auf die Ergebnisse hat?

00:10:07: Die Frage ist hier:

00:10:07: Bekommen Menschen mehr Anfragen, wenn sie regelmäßig posten und auf mehreren Plattformen aktiv sind, oder ist das egal und man kann sich getrost auf eine Plattform fokussieren.

00:10:21: Die gute Nachricht zuerst – wenn du dich nur auf eine Platform fokussierst, kannst du trotzdem sichtbar sein!

00:10:28: Von denen, die nur eine Platform sporadisch bespielen, erhalten 44 % mindestens eine Anfrage pro Jahr über diese Plattform.

00:10:38: Und was die Umfrage auch zeigt, einfach nur sporadisch mehrere Plattformen zu bespielen, erzeugt nicht signifikant mehr Anfragen. Und bei drei Plattformen hat sich sogar die Anfragen-Quote verringert: von 44 auf 38 %.

00:10:54: Allerdings kann das mit dem relativ kleinen Datensatz zusammenhängen und ein statistischer Ausrutscher sein.

00:11:00: Was sich aber in den Daten zeigst, ist ein deutlicher Zusammenhang zwischen mehreren Plattformen und Regelmäßigkeit.

00:11:09: Denn beim regelmäßigen Posten auf mehreren Plattformen steigt die Anfragenquote auf über 70 % an. Das bedeutet, dass über 70 % der KollegInnen, die mehrere Kanäle bespielen und dort regelmäßig bestenfalls zwei bis drei Mal die Woche posten, mindestens eine Auftragsanfrage pro Jahr bekommen.

00:11:31: Umgekehrt gilt, Regelmäßigkeit auf einer einzigen Plattform liegt mit 47 % kaum über dem sporadischen Posten.

00:11:41: Also, das bedeutet: Erst das Zusammenspiel aus Regelmäßigkeiten und mehreren Plattformen hat sich also bei den KollegInnen ausgezahlt.

00:11:50: Wo das Bespielen mehrerer Plattformen auch deutlich etwas bringt, ist bei den beruflichen Chancen.

00:11:57: Mit Chancen sind zum Beispiel Interview- und Kooperations-Anfragen oder Netzwerk-Events gemeint, die ohne die Social Media Plattform nicht zustande gekommen wären.

00:12:07: Hier gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen mehr Chancen und einer höheren Postfrequenz.

00:12:16: Sowohl mehr Posten als auch mehrere Plattformen erhöht beides unabhängig voneinander die Anzahl an Chancen pro Jahr.

00:12:26: Aber machst du beides gleichzeitig, steigt die Zahl noch einmal an.

00:12:30: Die 7 KollegInnen in der Umfrage, die regelmäßig einen Post pro Woche auf drei Plattformen posten, hatten alle, also 100 % Chancen, die durch ihre Social Media Präsenz entstanden sind.

00:12:45: Wer dagegen nur eine Plattform bespielt, bleibt bei einer rund 50-%-Chancen-Quote, egal wie oft er oder sie postet.

00:12:52: Bei den Auftragsanfragen war das Muster da ja sehr, sehr ähnlich.

00:12:56: Okay, das heißt zusammengefasst: Bei Chancen wird wirklich auch Fleiß belohnt!

00:13:02: Und dann habe ich mir in der Umfrage noch mal die Textantworten der KollegInnen angesehen, denn hier steckt ja das drin, was Zahlen nicht abbilden können.

00:13:11: Und wenn du schon seit einiger Zeit mit deiner Reichweite haderst und dich fragst, ob das alles noch irgendwas bringt,

00:13:18: hier zuallererst mal eine sehr entlassende Nachricht.

00:13:21: Weniger Reichweite erwähnen sowohl die KollegInnen, die Anfragen bekommen, als auch die, die keine Anfragen bekommen.

00:13:28: Der Algorithmus-Frust betrifft uns also alle!

00:13:32: Und die KollegInnen beweisen es ja: Du kannst auch mit weniger Reichweite Auftragsanfragen bekommen.

00:13:39: Das heißt für uns alle: Es ist wichtig, das zu trennen.

00:13:42: Reichweite ist kein Erfolgsparameter in der Akquise.

00:13:47: Genau. Und als ich mir dann aber auch noch so die Textantworten angesehen habe, habe ich mich auch nochmal gefragt, ob die Menschen, die über Social Media Auftragsanfragen bekommen, vielleicht auch irgendwas anders machen, als die, die keine bekommen?

00:14:00: Und dann habe ich mir die Text-Antworten daraufhin noch einmal genau angesehen und diese analysiert!

00:14:07: Da gab es einen ganz offensichtlichen Unterschied.

00:14:11: Unter den KollegInnen, die Auftragsanfragen bekommen, erwähnte jede fünfte Person, dass Social Media ja auch eine strategische Beziehungsarbeit ist.

00:14:22: Unter den KollegInnen, die keine Anfragen bekamen, waren das nur 3 %.

00:14:28: KollegInnen, die Anfragen bekommen, fokussieren sich also viel öfter auf das Soziale auf den Plattformen.

00:14:33: Auf Interaktionen wie Kommentieren, Teilnahme an Events oder auch das Versenden von Direktnachrichten.

00:14:40: So sagt eine Person in der Umfrage zum Beispiel, dass für sie LinkedIn als Kontaktaufnahme oft viel besser funktioniert als Akquise-E-Mails.

00:14:49: Und für dich bedeutet das: Wenn du deine Social Media Plattformen noch mehr nutzen möchtest für deine Akquise, dann fokussiere dich auf die Beziehungsarbeit.

00:14:58: Auf Interaktion!

00:15:00: Genau.

00:15:01: Zum Schluss ist mir denn noch etwas in den Textantworten aufgefallen. Die Menschen ohne Anfragen beschreiben auffällig oft zwei Blockaden: Einmal die fehlende Routine, die es schwer macht, regelmäßig ins Tun zu kommen. Aber auch starke Selbstzweifel.

00:15:22: Und beides zusammen führt zu einer Schöpfung, von der 28 % der KollegInnen berichten.

00:15:28: Viele wissen also theoretisch, was zu tun wäre, scheitern aber an der Regelmäßigkeit, der Technik oder auch an der Angst, nicht gut genug zu sein!

00:15:38: Wenn du das bist, dann hoffe ich, dass dich die Umfrage-Ergebnisse entlassen.

00:15:43: Denn die zeigen ja: Sporadisch zu posten ist akquise-technisch eine valide Strategie – zumindest auf Instagram!

00:15:51: Vier von zehn KollegInnen bekommen damit trotzdem Anfragen.

00:15:55: Du kannst also den Druck rausnehmen und du kannst dir erlauben Schritt für Schritt deine Routine aufzubauen.

00:16:02: Und vielleicht fällt dir der Routineaufbau ja auch leichter, wenn du dich statt aufs Posten auf die Beziehungsarbeit fokussierst?

00:16:10: Auf LinkedIn ist Kommentieren zum Beispiel fast genauso wertvoll wie Posten!

00:16:16: Und ein Ziel, wie »fünf Kommentare pro Woche bei interessanten Netzwerkkontakten schreiben« klingt zumindest in meinen Ohren deutlich niedrigschwelliger als zum Beispiel »zwei Posts pro Woche«.

00:16:27: Und es ist ja trotzdem Beziehungsarbeit und somit Akquise!

00:16:32: Wenn du dich dann über die Zeit sicherer fühlst, wenn du so Schritt für Schritt vorwärts gehst, und dann irgendwann merkst, dass du deine Social Media Strategie ausbauen willst, dann lautet die Erfolgskombination »regelmäßig posten und zwar bestenfalls auf mehreren Plattformen«.

00:16:50: Da gibt es also einen ziemlichen Sprung zum nächsten Level, und ein Mehr dazwischen, zwischen diesen beiden Levels, bringt nicht so wirklich viel.

00:16:59: Und vielleicht denkst du jetzt nach all den Zahlen:

00:17:02: Hey, Franziska, kann die Umfrage wirklich beweisen, dass Regelmäßigkeit wirklich mehr Anfragen erzeugt?

00:17:09: Nein!

00:17:10: Aber die Zahlen und die Textantworten erzählen unabhängig voneinander dieselbe Geschichte.

00:17:16: Und deshalb traue ich mich, diese Erfolgskombination aktuell für Social Media zu empfehlen!

00:17:24: Jetzt bin ich gespannt, wie es dir mit diesen Ergebnissen geht.

00:17:27: Spiegel das deine Erfahrung wieder!

00:17:29: Was nimmst du mit?

00:17:30: Wo hast Du vielleicht auch überrascht

00:17:32: aufgehorcht?!

00:17:33: Erzähl´s mir gerne, ich bin total neugierig.

00:17:36: Und nicht vergessen: Wenn du dir Feedback zu deinem Portfolio oder deinen Akquise-Kanälen wünschst, dann melde Dich für 0,00 Euro zum nächsten Portfolio-Live an.

00:17:44: Den Link findest Du in den Shownotes. Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe.

00:17:49: Wir hören uns wieder nächste Woche.

00:17:50: Ich freue mich auf dich.

00:17:52: Bis dahin, tschüß!

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