Leere im Kopf: Was tun bei kreativer Erschöpfung? HIGHLIGHT
Shownotes
Highlight 106 / Leere im Kopf. Keine Ideen. Keine Lust. Ist die kreative Erschöpfung erst einmal da, entsteht schnell Druck. Denn professionelle Illustratorinnen und Designerinnen werden ja dafür bezahlt, Ideen zu haben und kreativ zu sein.
Allerdings ist die kreative Erschöpfung eine angemessene Reaktion auf Anstrengung – und somit das Normalste der Welt in einer kreativen Selbstständigkeit. Denn da wird es nun mal ab und an anstrengend. Deshalb stelle ich dir heute fünf Strategien vor, die dich durch die Zeiten von kreativer Erschöpfung tragen, bis deine kreative Kraft wieder da ist.
Du erfährst:
- was der Unterschied zwischen kreativer Erschöpfung und einem Burnout ist – und warum diese Unterscheidung so wichtig ist
- warum die Leere im Kopf nicht einfach »vorbeigeht«, wenn wir uns nur genug anstrengen
- wie ich selbst nach einem großen Projekt plötzlich nichts mehr zeichnen konnte und was ich daraus über meine eigenen Grenzen gelernt habe
- wann Pausen allein nicht reichen und was stattdessen hilft, um langfristig kreativ zu bleiben
- wo der Glaube, dass wir »eigentlich immer funktionieren müssen«, herkommt und wie wir ihn loslassen können
- wie du deine Arbeit so strukturierst, dass Leere und Zweifel Platz haben dürfen, ohne dass du dich schuldig fühlst
Alle Infos zur Folge #106 inklusive der Links zu den besprochenen Publikationen und zum kompletten Transkript findest du in den Shownotes.
Im Portfolio-Podcast erfährst du, wie du mit deiner kreativen Arbeit gut zu dir passende Aufträge akquirierst, und wie du dafür sorgst, dass dein Herz weiterhin für deine kreative Arbeit brennt – auch mit dem ganzen Brimbamborium, den der Berufsalltag von selbstständigen Designer:innen und Illustrator:innen so mit sich bringt.
Dr. Franziska Walther ist selbst Designerin, Illustratorin und Autorin – und Expertin für Positionierung und Akquise in der Kreativwirtschaft. Sie unterstützt seit über 15 Jahren Menschen dabei, sich in der Kreativwirtschaft nachhaltig zu positionieren und wirksame Akquise zu machen.
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*Disclaimer: Der Podcast will und kann eine rechtssichere, psychotherapeutische oder medizinische Beratung nicht ersetzen. Die hier geteilten Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind konkrete Einzelfall-Beschreibungen. Deshalb hafte ich nicht für die hier geäußerten Inhalte. Die zur Verfügung gestellten Informationen begründen auch kein Beratungsverhältnis. Bitte triff deine Entscheidungen für dich selbst und hole dir im Zweifelsfall rechtliche oder andersweitige Unterstützung. Die gesammelten Informationen spiegeln den Stand des Veröffentlichungsdatums wider.
Transkript anzeigen
00:00:00: Dr. Franziska Walther: Hey, das ist der Portfolio-Podcast mit einer Folge aus dem Archiv. Viel Spaß dabei. Hey, hey, herzlich willkommen im Portfolio-Podcast. Diese Woche ist mir nichts eingefallen. In der Regel überlege ich am Montag, was in der aktuellen Podcast-Episode passieren soll. Und oft spreche ich über Themen, die mich persönlich gerade beschäftigen. Daraus lässt sich üblicherweise gut ein Podcast-Thema stricken.
00:00:31: Dr. Franziska Walther: Das Skript dazu schreibe ich am Montag. Dienstag ist dazu da, Dinge noch einmal zu durchdenken und das Skript rund zu machen. Und am Mittwoch nehme ich den Podcast auf und produziere die Folge. Und diesen Montag fiel mir einfach mal gar nichts ein. Überhaupt nichts. Mein Kopf war einfach mal komplett leer. Und dafür gibt es zugegebenermaßen einen guten Grund. Der Jahresanfang war für mich voll und aufregend und ich hatte wirklich, wirklich viel zu tun.
00:01:03: Dr. Franziska Walther: Über acht Wochen lang musste ich konstant und wie am Fließband schreiben, zeichnen, produzieren, Ideen haben und inspiriert und neugierig ständig um alle Ecken denken. Warum? Weil die Portfolio-Akademie Anfang März gestartet ist und in den acht Wochen davor, bevor eine neue Runde der Portfolio-Akademie losgeht, steht einfach mal ganz viel auf meiner To-Do-Liste. Wenn du jetzt denkst: Hä?
00:01:31: Dr. Franziska Walther: Was ist denn das? Was ist denn die Portfolio-Akademie? Das ist mein Programm für Designer*innen und Illustrator*innen. Und darin positionieren sich Menschen, die mit ihrer Kreativität ihr Geld verdienen wollen. Und sie positionieren sich dort nachhaltig, also sowohl künstlerisch als auch wirtschaftlich. Denn am Ende geht es ja um beides. Dass du zum Beispiel mit einer kreativen Arbeit gut Geld verdienst.
00:01:56: Dr. Franziska Walther: Aber eben auch darum, dass du mit deinen Interessen und Stärken etwas in der Welt bewirkst. Damit dein Herz weiterhin für die gute Sache brennt und die Ideen fließen und sprudeln und immer wieder kommen. Wenn dich das interessiert, dann mehr unter www.diegutemappe.de/pa. P wie Portfolio und A wie Akademie. Und ja, genau. In den Zeiten vor dem jeweiligen Start,
00:02:24: Dr. Franziska Walther: zweimal im Jahr, passiert das. Die sind für mich wirklich recht stressig. Und wenn es erst einmal losgegangen ist und die neuen PAlies in ihren Positionierungs-Prozess starten und loslaufen, dann läuft das wie geschmiert. Denn der Prozess ist vielfach getestet und hat sich bewährt. Und die Live-Termine und die tollen Menschen in der Portfolio-Akademie kreieren in sich wieder neue Inspiration.
00:02:50: Dr. Franziska Walther: Aber durch diese Zeit davor spüre ich jetzt gerade die Folgen dieses acht-wöchigen Marathons, den ich gerade gelaufen bin. Und die Folgen sehe ich vor allem in meiner Fähigkeit, kreativ zu sein. Nach acht Wochen Marathon ist einfach mal die Luft raus. Und diesen Montag hat die Inspiration deshalb zu mir gesagt: Nope, ich will nicht mehr. Ich streike. Die Inspiration hat sich sozusagen in den aktuell üblichen Kanon eingereiht.
00:03:18: Dr. Franziska Walther: Genau. Kreativität ist nun mal keine unerschöpfliche Quelle. Manchmal sprudelt es mehr, manchmal weniger und manchmal kommt auch nicht mehr raus als ein paar gurgelnde Geräusche aus der Inspirationsquelle. Deshalb möchte ich heute mit dir teilen, was ich in Situationen von kreativer Erschöpfung mache, damit der Kreativitäts-Springbrunnen wieder mit neuer Kraft zu sprudeln beginnt. Denn deine Kreativität ist eine Ressource, die aufgebraucht wird, wenn du nicht achtsam bist.
00:03:52: Dr. Franziska Walther: Früher hatte ich deshalb Angst vor diesen Phasen. Nach der Anstrengung kündigen sich mehrere Wochen intensives Arbeiten an, zum Beispiel durch eine Buch-Abgabe oder ein komplexes Corporate-Design-Projekt. Dann wusste ich vorher schon, was danach kommt und ich hatte Angst davor, denn danach kam so ein dunkles schwarzes Loch, in das ich gerne mal hineingefallen bin und aus dem ich mich dann wochenlang mit Tränen, Schweiß und Anstrengung wieder herausarbeiten musste.
00:04:22: Dr. Franziska Walther: Die Art und Weise, wie wir Dinge formulieren und benennen, sagt sehr viel darüber aus, wie wir fühlen. Ich habe damals meine Erschöpfung, wie gesagt, als das große schwarze Loch oder auch total gern mal als die »Rache danach« bezeichnet. Die Angst vor dem großen schwarzen Loch und die Enttäuschung, wenn ich mal wieder reingefallen war, und auch der dringende Gedanke, dass es doch bitte, bitte, bitte schnellstmöglich wieder weggehen soll, haben ganz viel Druck erzeugt.
00:04:50: Dr. Franziska Walther: Druck, den ich mir selbst gemacht habe und der durch meine Interpretation vom Loch angefeuert wurde. Heute sehe ich das ein bisschen anders. Heute erlaube ich mir, meine kreative Erschöpfung als Regeneration zu verstehen. Die kreative Erschöpfung ist eine angemessene Reaktion auf Anstrengung und darf sein. Und sie geht auch wieder vorüber, ohne dass ich viel tun muss. Ganz im Gegenteil.
00:05:18: Dr. Franziska Walther: Nichtstun hilft. Meine Kreativität braucht gerade einfach nur Zeit, um wieder Kräfte zu sammeln und Ressourcen aufzufüllen. Der Begriff Regeneration beschreibt ja Prozesse, die zur Wiederherstellung eines Gleichgewichtszustandes führen. Regeneration folgt einer vorausgehenden Belastung und ist der Teil, der nährt, der wieder aufbaut und der den gesunden Zustand wiederherstellt. Die Regeneration ist also an sich ein ganz natürlicher Prozess. Erst wenn Regeneration nicht sein darf, führt das üblicherweise langfristig zu Problemen.
00:05:59: Dr. Franziska Walther: Im Kontext von Kreativität führt das »Nicht sein dürfen« zu Blockaden und schlimmstenfalls auch zu Burnout und zu Depression. Es lohnt sich also, Regeneration als einen integralen Bestandteil in dein Berufsleben einzubauen, denn die Regeneration hält dich gesund. Früher hatte ich Angst vor dem Zustand der Regeneration – vor diesem schwarzen Loch – weil sich das für mich immer wie das Ende von etwas angefühlt hat.
00:06:27: Dr. Franziska Walther: Heute sehe ich es mehr als ein Teil von einem Kreislauf, etwas Ganzheitlichem. Hier vielleicht auch noch mal eine wichtige Randnotiz: Marathons sind erwartbar in der Selbstständigkeit. Vielleicht denkst du ja jetzt: Franziska, vielleicht hast du die letzten Wochen auch einfach viel zu viel gearbeitet. Das stimmt bestimmt. Aber es wird nicht besser, wenn ich mich jetzt dafür auch noch kritisiere.
00:06:50: Dr. Franziska Walther: Das, was ich jetzt brauche, ist Geduld mit mir selbst. Und was ich wichtig finde: Zu einer kreativen Selbstständigkeit gehören intensive Arbeitsphasen auch mal dazu. Das ist einfach das Normalste der Welt. In den sozialen Medien wird ja oft dieses Bild kreiert, dass kreative Selbstständigkeit immer Spaß macht, wenn es richtig läuft. Dass es immer leicht sein muss, weil der Flow mich immerzu trägt.
00:07:18: Dr. Franziska Walther: Weil ich ja meiner Bestimmung folge. Das ist einfach mal totaler Bullshit. Es ist das Normalste der Welt, dass es auch mal anstrengend ist. Dass es auch mal kein Spaß macht und am Ende auch mal Erschöpfung da ist. Mir ist es wichtig, das zu normalisieren. Denn glaubt man diesen Bildern von Selbstständigkeit, die in den sozialen Medien aufgezeigt werden – leicht und immer Spaß und alles immer toll und easy und einfach –
00:07:45: Dr. Franziska Walther: wenn man dem glaubt, dann fühlt sich Berufsalltag einfach mal ganz schnell wie konstantes Scheitern an, weil es eben auch mal anstrengend ist. Und diese erwartbare kreative Erschöpfung, die ist auch gar nicht schlimm. Die möchte einfach nur angenommen und zugelassen werden. Und hier grätscht oft auch ein anderer Social-Media-Mythos rein, nämlich dass Regeneration sich anfühlt, wie wenn du in der Hängematte am Strand liegst und Cocktails schlürft.
00:08:14: Dr. Franziska Walther: Vielleicht ist es ja bei einigen so. Ich bezweifle das ehrlich gesagt. Und bei mir, ich kann ja nur von mir selbst sprechen, bei mir fühlt sich Regeneration nicht gut an, ganz im Gegenteil. Regeneration fühlt sich ganz oft sehr unkomfortabel an. Die letzten zwei Wochen war ich empfindlicher, emotionaler und ungeduldiger als üblich. Ich habe mich nicht ganz wie ich selbst gefühlt und allein das war ziemlich unkomfortabel.
00:08:40: Dr. Franziska Walther: Und dann kam auch noch dieses Gefühl von Leere im Kopf. Gar nicht angenehm. Wenn ich hier nicht achtsam bin, dann neige ich dazu, der Leere mit Geschäftigkeit entgegenzutreten. Und das bedeutet bei mir dann ganz oft, dass ich mir den Kopf mit Podcasts und mit Audio-Books fülle oder einfach mal Netflix binge. Aber das, was die Kreativität jetzt braucht, ist eine Pause.
00:09:03: Dr. Franziska Walther: Und hier hilft es mir, achtsam und bewusst bestimmte Dinge zu tun und fünf dieser Strategien möchte ich heute mit dir teilen. Lass uns das mal beginnen mit Strategie #1 und die heißt: Raus aus dem Kopf und zurück in den Körper. In Stress-Phasen ist der Kopf ja die ganze Zeit an und der Körper bekommt sehr oft zu wenig Input, weil er ja die ganze Zeit am Schreibtisch sitzt und so vor sich hin arbeitet.
00:09:30: Dr. Franziska Walther: Was hier hilft, um das zu verändern, ist Natur. Also ab in den Wald zum Spazierengehen oder in die Sauna. Einfach nur mal dasitzen und dem Feuer zuhören. Nichts tun außer schwitzen. Und dann flott ins Eisloch hüpfen am See und die Bonbon-Farben des Sonnenuntergangs bewundern. Was auch hilft, ist Bewegung und Sport. Zumindest bei mir. Das hilft, wieder mehr im Körper anzukommen.
00:09:55: Dr. Franziska Walther: Oder aufräumen. Nach einem Arbeits-Marathon räume ich total gerne erst einmal auf, um über die Ordnung im Außen auch wieder für mehr Ordnung im Innen zu sorgen und den ganzen Stress einfach mal wegzuwischen, mit so einem großen Wischmopp. Und das Beste ist dann nach getaner Arbeit auf dem jetzt wieder sauberen Fußboden zu liegen und wie ein Seestern die Decke anzustarren und die Sauberkeit zu genießen.
00:10:21: Dr. Franziska Walther: Das ist das Beste. Das heißt also zusammengefasst: Alles, was dir hilft, wieder in deinem Körper anzukommen, deine Grenze zu spüren, da wo du anfängst und wo das Außen aufhört, all das unterstützt deine kreative Regeneration. Okay, dann geht es schon weiter mit Strategie #2 und die zweite Strategie mag etwas kontraproduktiv klingen. Denn sie heißt weitermachen. Aber eben auf Sparflamme.
00:10:47: Dr. Franziska Walther: Also Strategie #2 heißt: Stick to the plan. Früher bin ich gern mal nach einem Marathon wie ein Kartenhaus in mich zusammengefallen und habe erst mal gar nichts gemacht für mehrere Tage. Aber das Wieder-Anfangen war dann jedes Mal ein totaler Kraftakt. Und zerbrochene Routinen wieder aufzubauen kostet auch Energie. Deshalb schaue ich heute lieber, wie ich den Aufwand reduzieren kann.
00:11:12: Dr. Franziska Walther: Das bedeutet für mich zum Beispiel, lieber eine kurze Podcast Folge als eine Podcast-Pause. Oder lieber ein kurzer Newsletter anstatt kein Newsletter. Zusammengefasst heißt das: Weitermachen, aber mit so wenig Aufwand wie möglich. Und dabei unterstützt dich Strategie #3. Strategie #3 heißt: Baue auf dein Handwerk. In Phasen von kreativer Erschöpfung bleibt Innovation aus. Und das ist okay.
00:11:42: Dr. Franziska Walther: Nicht jede neue Aufgabe muss eine Welt verändernde Idee sein. Und in Phasen von kreativer Erschöpfung noch so viel weniger, als das eh schon gilt. Es ist okay, wenn du nicht jedes Mal das Rad neu erfindest. Eine Sache, die dich dabei unterstützt und die dich durch diese Zeiten von kreativer Erschöpfung trägt, selbst in Auftragssituationen, ist dein Handwerk.
00:12:07: Dr. Franziska Walther: Darauf kannst du dich verlassen. Handwerk kommt durch Übung und durch Wiederholung und zeichnet sich dadurch aus, dass du es jederzeit abrufen kannst, auch in einem Zustand von kreativer Erschöpfung. Deshalb baust du dir mit Routinen, mit denen du dein Handwerk trainierst, wie zum Beispiel eine tägliche hässliche Zeichnung oder die Schreibroutine eines wöchentlichen Newsletters, ein Sicherheitsnetz auf, in das du in Phasen von kreativer Erschöpfung fallen kannst und auch aufgefangen wirst.
00:12:41: Dr. Franziska Walther: Und Strategie #3 geht Hand in Hand mit Strategie #4. Strategie #4 heißt: Wiederhole dich. Denn ja, vielleicht zauberst du ja im Moment der kreativen Erschöpfung eine Idee aus dem Zylinder, die du eigentlich schon vor zwei Jahren mal hattest. Aber das ist total okay. In Zeiten von kreativer Erschöpfung, und übrigens sonst auch, ist es erlaubt, sich kreativ zu wiederholen.
00:13:11: Dr. Franziska Walther: Wie gesagt, du musst nicht jedes Mal das Rad neu erfinden. Skizzenbücher sind deshalb echte Schatzkisten in Momenten der kreativen Erschöpfung. Denn hier hast du ja schon Ideen gesammelt, ohne es vielleicht zu merken. Und auf die kannst du jetzt zurückgreifen. Die Menschen, mit denen ich täglich eine hässliche Zeichnung mache, werden es vielleicht schon gemerkt haben, dass die heutige Illustration zum Podcast eine alte Zeichnung aus meinem Skizzenbuch ist.
00:13:39: Dr. Franziska Walther: Mir ist einfach mal nichts Neues eingefallen und das ist okay. Und wenn du den Podcast schon eine Weile hörst, dann wird dir auch auffallen, dass auch das heutige Podcast-Thema nicht neu ist. Und es wird auch nicht das letzte Mal sein, dass ich über kreative Erschöpfung spreche. Es ist so ein bisschen wie ein zweiter Aufguss von einem Tee. Aber das Thema bleibt ja irgendwie auch aktuell und relevant und deshalb sind Wiederholungen auch einfach mal total in Ordnung.
00:14:06: Dr. Franziska Walther: Und jetzt sind wir schon bei Strategie #5 und die ist wahrscheinlich die allerwichtigste. Die heißt: Sei gut zu dir! Du und deine Kreativität, ihr regeneriert euch gerade. Gemeinsam. Erlaube dir diese Zeit des Stillstands. Erlaube dir, viel zu schlafen und gut zu essen und umgibt dich mit Menschen, die dir gut tun. Schlaf und gutes Essen und gute Menschen nähren dich.
00:14:35: Dr. Franziska Walther: Und dann? Dann dauert es vielleicht etwas länger, als du gern hättest, aber dein Kreativitäts-Springbrunnen wird wieder loslegen zu sprudeln. Die Ideen werden wiederkommen. Die Lust wird wieder kommen und die Freude auch. Und dafür kann ich dir ein ganz großes Fuchsbären-Ehrenwort geben. Darauf kannst du dich verlassen. Deshalb jetzt mal hier am Ende die Frage an dich: Nutzt du denn schon eine dieser fünf Strategien für deine kreative Regeneration?
00:15:06: Dr. Franziska Walther: Oder nutzt du noch andere und hast Tipps und Tricks, die du gern teilen möchtest? Und was ist deiner Meinung nach die größte Bremse für deine kreative Regeneration? Und damit wünsche ich dir für heute alles Liebe. Ich bin gespannt, was du mit diesen Impulsen machst und ich würde mich freuen, wenn du mit mir teilst, was dir beim Regenerieren hilft.
00:15:29: Dr. Franziska Walther: Zum Beispiel auf LinkedIn oder auf Instagram. Und dann denn hören wir uns wieder nächste Woche. Ich bin gespannt, ob mir nächsten Montag was einfällt. Wir werden es sehen und wir hören uns wieder. Nächste Woche. Ich freue mich auf dich. Bis dahin. Tschüss.
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